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 Riénnah Il'icia

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Riénnah
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Anzahl der Beiträge : 101
Alter : 26
Anmeldedatum : 10.01.09

Charakter
Körpergröße: 1,62m
Rasse: Lexiscorn(Hauptblut)
Klasse?: S-Klasse
BeitragThema: Riénnah Il'icia   So März 14 2010, 10:50



| :. Primäre Charakterinformationen .: |

Vorname:
    Riénnah
    Das h wird in sanftem Hauchen mitgesprochen, wenn man dies wirklich weiß. Der Name hat einen sehr alten Ursprung und bedeutet in etwa so etwas wie 'die Urteilende'. Von dem richtigen Wesen ausgesprochen, dient er als Instrument der Macht - soweit man um seine Bedeutung und Handhabe weiß.
    Rién-Chan ist ein Spitzname den sie schon immer gewöhnt war, dank ihres Namens.


Nachname:
    Il'icia
    Dies ist der Name einer alten Adelsfamilie die gen Ende nurmehr eine Tochter hervorbrachte. (Riénnah) Sie gehörten zu der wenigen Familien, die das Blut der Lexiscorn rein halten wollten. Dies dünnte sie jedoch mehr und mehr aus und heute ist ihr Name nur noch den wenigsten geläufig, die diese Rasse auch wirklich kennen.


Alter:
    Unbekannt
    Sie macht einen optisch jungen Eindruck, weist aber die körperliche Reife einer jungen Frau auf.


Geschlecht:
    Weiblich
    Sie wurde als die Letzte einer langen Blutlinie geboren, es war eine Schmach für die Eltern, daß sie nach dem Mädchen kein Kind mehr bekommen konnten.


Wohnort:
    Schloss
    Ein etwas eingestaubtes Zimmer am Ende eines Ganges dessen Türe hinter einer großen Pflanze versteckt ist und das in einem höheren Stockwerk liegt, mit einem großen Fenster und einem kleinen Balkon. (Einrichtung im Rennaisancestil.)


| :. Rasseninformationen .: |

Rasse:
    Lexiscorn
    Die Lexiscorn sind eine Rasse zu denen man nur die träger der Hauptblutlinie in reinster Form zählen kann. Eine Unterart von ihnen sind die Lexiscun, die als Mischlinge jedoch oftmals nur einfache Worte nutzen können und demnach nie eine solche Macht entwickeln können, wie ihre reinblütigen Vorväter. Die Reinblüter der Rasse können große Mengen an Licht und Wärme eher schlecht als recht vertragen.
    Nur wenigen ist diese Rasse geläufig, man sagt ihnen nach das sie nur mit Worten kämpfen und dies ist tatsächlich so. Ein Lexiscorn vermag ein Wort in seiner Bedeutung in die Tat um zu setzen und damit etwas zu erschaffen das zum Angriff und zur Verteidigung dienen kann. Ein trainierter Vertreter dieser Rasse legt sie meist auf ein 'Wortspiel' fest und perfektioniert dieses. Sehr starke Methoden sind Zahlen die klare Angaben definieren und somit nur schwer zu kontern sind und sich für den trainierten Anwender schnell umsetzen lassen, oder Bilder die für den Anwender eine starke Bedeutung haben. (Mischlinge können nur sehr einfache Worte nutzen, ihre Angriffe und Verteidigungen sind meist nicht sehr effektiv im Vergleich zu einem Reinblüter.)
    Es kommt selten vor das ein Reinblüter die alte Wortwahl spezialisiert. Dieser sagt man nach das sie eine der stärksten Methoden ihre Macht zu nutzen wäre, doch ebenso das diese sehr gefährlich für den Anwender sei. Niemand weiß genau wie diese Wortwahl genutzt wird oder was sie beinhaltet, niemand bis auf eine noch lebende Person...


Klasse:
    S-Klasse
    Das Machtspektrum kann sogar zum eigenen Ableben führen.


Besonderen Fähigkeiten:
    Alte Wortwahl
    Wie allen Lexiscorn ist es auch Riénnah möglich mit Worten zu kämpfen. Sie scheint auch instinktiv eine sehr intensive Bindung zu ihnen zu haben und sie auf einer neuen Ebene zu spüren. Vor ihrem Gedächnisverlust war sie eine trainierte Anwenderin -und auch die Letzte- der alten Wortwahl. Über diese ist kaum etwas bekannt. Riénnah ist diese Wortwahl in das Blut übergegangen, doch sie kann sie seit ihrem Gedächnissverlust nur bedingt wirklich nutzen. (Meist Instinktiv) Jedes ihrer Worte wird daher von ihrer angeborenen Macht begleitet und so hat auch ihre Stimme einen verwirrend fernen Klang der dem eines sanften Gesanges, den Tönen einer Viole oder denen einer wundersamen Flöte ähnelt. Es kommt hier und da vor das ihre Worte ungewollt etwas bewirken, das auch mal Schwierigkeiten bedeuten kann.


| :. Aussehen .&. Merkmale .: |

Größe:
    1,62Meter
    Mit ihrer eher zierlichen Körpergröße begünstigt sie oftmals die Annahme, das ein Kind vor einem stünde.


Aussehen:
    Rién-Chan ist ein eher niedliches kleines Mädchen das erst bei genauerem Hinsehen den weiblichen Körperbau einer jungen Frau aufweist. Sie hat große leuchtend blaue Augen die in ihrer Meeresfarbe meist die Blicke anziehen, denn im Gegensatz dazu ist ihre Haut blass und zart, ebenso wie es ihre Lippen sind. Ihr kindliches Gesicht wird von einer langen und strahlend weißen Haarpracht umrahmt die ihr bis zum Hintern hinab reicht. Der Pony lässt ihr Gesicht noch etwas naiver erscheinen, während die lange Haarpartie seichte Wellen aufweist. Sie besitzt einen sehr schlanken Körperbau der sie dank ihrer grazilen Knöchel und Handgelenke, den zierlichen Fingern und dem schlanken Hals geradezu zerbrechlich wirken lässt. Wer genau hinsieht erkennt, das ein paar dieser Erscheinungen eine Folge systematischer Unterernährung und zb. ihre helle Haut davon zeugt das sie zuvor nur selten an Licht kam.
    Sie hat eine sehr vornehme Art sich zu bewegen, denn in ihren Schritten liegt eine beeindruckende Ruhe während sie immer mit geradem Rücken und meist gestrafften Schultern ihre Wege beschreitet. Ihr ganzes Auftreten zeugt von einer guten Erziehung aus hohem Hause, während ihr Blick stets fernab der Welt und irgendwie fragend wirkt.

    In Stichpunkten:
    - Zierliche Statur
    - Blaue Augen
    - Weißes Haar
    - Sehr langes Haar
    - Helle Haut
    - Zierliche, zerbrechliche Statur
    - Schlank
    - Außergewöhnliche Ohren


Besondere Merkmale:
    Ihre Ohren sind wohl das besonderste an ihr, denn diese sind wie die Ohren einer Katze, nur nach Unten neigend und tiefer an den Seiten ihres Kopfes gewachsen. Sie sind weiß und haben eine dunkelbraune Innenseite. Das Fell auf ihnen ist kurz und weich.
    Die Ohren sind ein geläufiges Merkmal für die Lexiscorn, die Lexiscun erben sie nur selten. Sie weisen immer einen zarten Glanz auf, wird dieser stumpf zeugt dies sofort von einer Krankheit oder einem schlechten Einfluss bsp. zu viel Licht und das zu lange.


| :. Persönliche Angaben .: |

Charakter:
    Das eher naiv wirkende Mädchen ist neugierig und spricht doch nur sehr wenig, mehr noch - wer sie nicht sehr Lange um sich herum wahrnimmt, wird denken das sie Stumm sei. Tatsächlich wird sie nur selten wirklich wahrgenommen, es sei denn sie selbst möchte es und allein dies verleiht ihr etwas geisterhaftes. Wenn sie spricht dann sind ihre Worte schwung und klangvoll, während ihr Charakter bei genauerem Hinsehen Edelmut und Spuren einer kühlen Eleganz aufweist. Sie wirkt in allem was sie tut fern ab der Realität und ist daher auch trotz all ihrer Eleganz realitiv tollpatschig. Sie weiß vieles nicht und möchte jedoch alles kennen lernen, während sie sich öffter in Probleme bringt als ihr oder Anderen lieb ist. So kann sie schon so manches mal einen dummen Eindruck machen, dabei ist sie durchaus intelligent und beweist dies so manches mal auf eine kindliche Art in den unterschiedlichsten Sithuationen. Wer ihr jedoch wirklich nahe stehen kann, ja wer ihr wirklich so nahe kommen kann um sie zu einem Teil dem eigenen Glauben nach zu kennen, der erkennt bei einem Blick in ihre Augen das sie ein Geheimniss hütet das tiefer liegt als alles, was man bei ihr je erahnen konnte. Riénnah ist zudem durch Worte sehr schnell verletzt, da sie diese innerlich spüren kann und wer ihrer Stimme lauscht versteht vielleicht, warum in ihren Worten Leben steckt, das von ihr nur selten auszugehen scheint.
    Ihr Benehmen ist das einer guten Erziehung, sie ist durchaus höflich wenn es die Situation verlangt und besticht hier durch ihr instinktives Wissen um die Etikette.


Stärken:
    - Instinktiver Machtgebrauch
    - Intelligenz
    - Etikette, edeles Auftreten
    - Schnelles Verständnis für komplexe Vorgänge (Hohe Lernfähigkeit)
    - Niedliches/Unschuldiges aussehen
    - Gestörtes Schmerzempfinden (Empfindet Schmerzen selten direkt)
    - Interesse und Verständniss an/von komplexer und altertümlicher Lektüre


Schwächen:
    - Unwissenheit über ihre Vergangenheit
    - Tollpatschigkeit
    - Ihre Neugierde die sie oft in Probleme geraten lässt
    - Generelle Unwissenheit darüber, wie sie ihre Macht gebrauchen kann (Eher instinktive Nutzung)
    - Kindliche Ängstlichkeit
    - Tiefere und schneller verletzte Reaktion auf Worte
    - Verletzt sich schnell bei den kleinsten Kleinigkeiten
    - Verträgt zu viel Wärme und Sonne nicht gut
    - Vergisst oftmals zu Essen/zu Trinken und bricht deshalb häufiger zusammen
    - Wenig 'Menschenkenntnis'


Vorlieben:
    - Tee
    - Ihren Teddybären
    - Das alte Foto
    - Den Zettel
    - Bücher
    - Kunst
    - Neue Dinge kennenlernen
    - Friedliches beisammensein
    - Schach
    - Unterschiedliche Sprachen
    - Licht


Abneigungen:
    - Kaffée
    - Zu fetthaltiges Essen
    - Hitze
    - Dreckige Badezimmer
    - Der Versuch ihr ihren Stoffbären abzunehmen
    - Der Versuch ihr das alte Foto wegzunehmen
    - Schmerzende Worte
    - Starke Wetterumschwünge
    - Uneingehaltene Versprechen
    - Enttäuschungen


Waffen/Magische Fähigkeiten:
    Keine Waffen vorhanden
    Fähigkeiten siehe besondere Fähigkeiten.


| :. Lebenslauf .: |

Geburtsort: Unbekannt

Geschichte:
    Die Sonne erwachte, zusammen mit dem Mädchen, das auf dem gepflasterten Boden einer zerstörten Villa lag. Die Ohren zuckten leicht als es die morgentlichen Vogelstimmen vernahm, die blauen Augen erkundeten die Umgebung und mit dem ersten Regungen und Erkenntnissen legte sich eine Frage in ihre Gedanken. Was bedeutete der Name auf dem Zettel in ihrer Hand, was war dies für ein Ort und wieso war er so zerstört? Das Papier fühlte sich fremd an, doch die Worte konnte sie lesen, als wären es ihre Eigenen, in dieser geschwungenen dunkelen Schrift.

    "Vergesse nicht was du versprachst, sagte er mir. Aber ich fürchte es ging zu weit. Mein Name ist Riénnah Il'icia, ich bin ein Überbleibsel des Stammblutes meiner Art, der Lexiscorn. Ich schreibe dies, weil ich nicht weis, ob ich mich noch zu erinnern vermag, wenn ich erwache. Etwas wichtiges verbirgt sich in dem was ich vergessen werde, doch dafür reicht das Blut das ich vergoss nicht mehr. Sie werden bald kommen. Achte auf die Worte die du sprichst, sie bergen eine Gefahr die du vor deinem Erwachen unterschätzt hast...", wisperte sie die Worte leise, fast lautlos in die Welt. Sie entglitten ihren Lippen, als würde sie sie schon länger kennen - so wie man alte Freunde kannte.

    Es wirkte so, als hätte sie weiterschreiben wollen, denn nach dem letzten Wort begann 'Das versprechen besa-...' und dann verblasste die Schrift, die Buchstaben verschwammen. Was war geschehen an diesem seltsamen Ort?
    Sie selbst hatte diese Worte geschrieben, anders konnte es nicht sein. Doch was verbarg sich hinter diesem Versprechen? Zittrig hob sich das Mädchen auf die Beine, blickte sich um und entdeckte einen Teddy, weiß wie ihr Haar. Sie hob ihn auf, ein Foto fiel zu Boden, es war verblasst und alt, doch eine Erinnerung flammte auf.

    "Lass Mr. Teddy los, er ist der einzige der es zu würdigen weis." Edeler Stoff folgte des Schritten einer blasshäutigen Frau. "Vergiss doch endlich diesen Teddy Rién-Chan, Mr. Jovaqué hat ihn dir nicht geschenkt damit du dich wie ein Kind benimmst." Blaue Augen blickten die Hebamme und Ziehmutter böse an. "Schweig Juliette, Mutter hasst ihn, deshalb hat sich dich gebeten ihn mir zu entreißen." Die alte Frau nickte seicht. "Ich habe ein Versprechen gegeben, Mutter will mir alles nehmen damit ich es vergesse. Sag ihr das ich zu ihm gehen werde! Nun geh." Die Stimme war kalt und leer, der befehlende Ton knallte wie der hieb einer Peitsche obwohl die Stimme sich nicht erhob. Das alte Zimmer in dem edelen Design machte einer Halle platz, eine Halle in der ein Mädchen saß, die Frau von vorhin, sie schrieb mit einer Feder voll ihres eigenen Blutes hastig auf einen Zettel, ein Sturm tobte, der Teddy wurde ihr entrissen. "Nein... nicht auch noch du." Ein verzweifelter Ruf, bevor sich die Frau umdrehte, ihre Stimme war erneut kühl und ein zischender Unterton verkündete Unheil. "Höre meine Worte Mutter, denn ich werde mich dir nicht ergeben. Deine Einfachheit, die Zahlen die du nennst, sind wirkungslos auf tauben Ohren. Doch gegen dich werden sie gerichtet, hallend im Wind des Todes, der stimmvollen Dunkelheit." Alles Licht entwich dem Raum, doch die blauen Augen blickten weiterhin leer in die selbe Richtung. "Zerrissen die Haut, wird sie zum Staube zerfallen, nimmermehr aufzustehen und zu wüten der jetzigen Zeit." Ein Schrei hallte durch das zerbrechende Gemäuer, der Schrei einer älteren Frau verzerrt von Schmerzen und getrieben vom Leid selbst. "Hinfortgefegt durch die Uhrmacht, alle Hoffnung auf Leben." Plötzlich stockte die Frau, hielt sich mit einem Schrei die Ohren zu, es wirkte als würde etwas sie übermannen, bevor sie wie eine Puppe leblos dort stand. Ihre Stimme wirkte verzerrt. "Mein Urteil ist der Tod all jener die meinen Weg gegen mich beschritten..." Die alte Frau von vorhin lief auf die junge Frau zu, rief ihren Namen, versuchte sie aufzhalten, dann wurde alles dunkel...

    Das Mädchen fiel zu Boden, hielt sich wimmernd den schmerzenden Kopf. Warum tat er so weh, sie verstand das nicht, für sie ergaben die wohl letzten Erinnerungen keinen Sinn. Was war vorher geschehen, das konnte doch nicht ihr Leben gewesen sein? Und doch klammerte sie sich an den Bären und das Foto, zusammen mit dem Zettel. Sie war allein, hatte nur diese Bruchstücke bei sich. Sie blickte auf das Foto, es waren ein Mann und ein Hund darauf, auf der Rückseite hatte man die Notiz 'Orié Heinrich Jovaqué' geklebt. Sie musste ihn finden, vielleicht konnte er erklären was geschah...

    Und so schritt sie durch die Lande, lernte was die Worte des Zettels aussagten, doch nur zum Teil. Sie hielt sich an die zarte Warnung darauf, sprach selten wenn gar nie und wurde eben so selten ernst genommen. Bis sie eines Tages in ein Schloss einzog, mit nichts weiter als einem Teddy, dem Zettel und dem Foto im Gepäck...


Spoiler:
 

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